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Neue AHA- und ADA-Begründungen hinsichtlich kalorienarmer Süßstoffe



10. Juli 2012 – Durch die Verwendung von kalorienarmen Süßstoffen in Getränken und sonstigen Lebensmitteln kann man ein gesundes Körpergewicht erzielen bzw. halten. Weiter ist es laut der amerikanischen Herzvereinigung (American Heart Association) und amerikanischen Diabetesvereinigung (American Diabetes Association) hilfreich für die Blutzuckerkontrolle bei Diabetikern. Die Aussage wurde im Journal CIRCULATION der American Heart Association und im DIABETES CARE der American Diabetes Association veröffentlicht, wodurch frühere Begründungen dieser beiden großen Gesundheitsorganisationen bestätigt werden.

Der führende Verfasser wissenschaftlicher Texte, Christopher Gardner, Ph.D, außerordentlicher Professor für Medizin an der Stanford University in Kalifornien, meinte: „Sie sind zwar keine Wunderwaffe, die intelligente Verwendung von nicht-nutritiven Süßungsmitteln kann Sie jedoch dabei unterstützen, den Zuckerzusatz in Ihrer Ernährung zu reduzieren und somit die Kalorienzufuhr zu senken. Durch eine reduzierte Kalorienzufuhr kann man ein gesundes Körpergewicht erzielen und halten und gleichzeitig das Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes senken. Doch es gibt Vorbehalte.“

„Wenn Sie sich beispielsweise für ein Getränk entscheiden, das mit einem nicht-nutritiven Süßungsmittel gesüßt wurde, anstatt eines Getränks von 150 Kalorien, Sie sich aber danach mit einem Stück Kuchen von 300 Kalorien oder im Laufe des Tages mit Keksen belohnen, so hilft Ihnen ein nicht-nutritives Süßungsmittel nicht bei der Gewichtskontrolle, denn Sie haben zu den eingesparten Kalorien zusätzliche aufgenommen“, sagt Dr. Gardner. „Wenn Sie jedoch einen gezuckerten Softdrink von 150 Kalorien durch ein Getränk mit einem nicht-nutritiven Süßungsmittel ersetzen und keine zusätzlichen Kalorien zu sich nehmen, so kann dieser Ersatz Ihnen bei der Gewichtskontrolle helfen, denn Sie haben dadurch Kalorien gespart.“

Nicht-nutritive (kalorienarme) Süßungsmittel, die in der Begründung genannt sind, enthalten Acesulfame Kalium, AspartamNeotamSaccharinStevia und Sucralose. Die Sicherheit dieser nicht-nutritiven Süßungsmittel wird von der US-amerikanischen Lebensmittelkontrolle (FDA) belegt.

Die American Heart Association empfiehlt, dass Frauen nicht mehr als 100 Kalorien/Tag und Männer nicht mehr als 150 Kalorien/Tag in Form von Zuckerzusatz zu sich nehmen sollten. Die Empfehlung basiert auf den Forschungsergebnissen, die zeigten, dass eine zuckerreiche Ernährung zu Fettleibigkeit und Herzkreislauferkrankungen führt. Eine beschränkte Zufuhr von Zuckerzusatz kann die Kalorienzufuhr reduzieren und Menschen helfen, ein gesundes Körpergewicht zu erzielen bzw. zu halten.

Neben den Kalorien und dem speziellen Fokus auf Zuckerzusatz, finden nicht-nutritive Süßungsmittel ihren Platz bei Diabetikern.

„Softdrinks z. B., die mit einem nicht-nutritiven Süßungsmittel gesüßt wurden, erhöhen nicht den Blutzuckerspiegel und sind somit eine süße Option für Diabetiker“, so Diane Reader, R.D, CDE, einer der Verfasser, die im Auftrag der American Diabetes Association Wort ergreifen.

„Die Verwendung von nicht-nutritiven Süßungsmitteln findet Anwendung in einem kohlenhydratkontrollierten Diätplan, um die Kohlenhydratzufuh zu reduzieren, was die Gewichtskontrolle und Diabetesüberwachung potentiell unterstützt“, meint Reader.

„Wir hören gerne diese positive Aussage“, bemerkte Haley Stevens, Ph.D, Präsident des Calorie Control Council. „Bei der steigenden Anzahl an Übergewicht und Fettleibigkeit können kalorienarme Süßungsmittel und Produkte, die diese enthalten, den Verbrauchern ein großartiges Geschmackserlebnis mit weniger Kalorien bieten – und eine kontrollierte Kalorienzufuhr kann eine Gewichts- und Diabeteskontrolle unterstützen.“

„Jeder, der seine Kalorienzufuhr bzw. den Zuckerzusatz kontrollieren oder reduzieren will, sollte im Rahmen der Gesamternährung die potentielle Auswirkung durch die Wahl eines „Diätprodukts“ mit nicht-nutritiven Süßungsmitteln berücksichtigen.  Zu den Strategien einer reduzierten Kalorien- und Zuckerzusatzzufuhr gehört auch die Wahl von Lebensmitteln, die keinen Zuckerzusatz oder nicht-nutritive Süßungsmittel beinhalten – z. B. Gemüse, Früchte, ballaststoffreiche Vollkornprodukte und fettfreie bzw. fettarme Lebensmittel“, sagt Dr. Gardner.

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Der 1966 gegründete Calorie Control Council ist eine gemeinnützige internationale Vereinigung, die die Branche für kalorienarme und fettarme Lebensmittel und Getränke vertritt. Mittlerweile sind 40 Hersteller und Lieferanten von kalorienarmen, fettarmen und Light-Lebensmitteln und Getränken vertreten, darunter Hersteller und Lieferanten von über einem Duzend verschiedener Süßstoffe, Fettersatzstoffe und anderen kalorienarmen Zusätzen.

 

 

 

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Der Calorie Control Council, eine gemeinnützige, 1966 gegründete Organisation, bietet ein objektives Programm von wissenschaftlich basierten Informationen über kalorienarme Lebensmittel und Getränke, um sicherzustellen, dass wissenschaftliche und verbraucherorientierte Forschungen und Informationen allen interessierten Parteien zur Verfügung stehen.
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