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Sicherheit von Stevia-Süßungsmitteln/Steviol-Glykosiden

stevia herb

Studien belegen eindeutig die Sicherheit von Stevia-Süßungsmitteln. Im Dezember 2008 gab die FDA an, dass die Ergebnisse von Expertengruppen nicht in Frage gestellt wurden, die belegen dass Rebaudiosid A im Allgemeinen als sicher (Generally Recognized As Safe = GRAS) für die Verwendung als Süßungsmittel gilt. Bislang gab die FDA an, dass es keine Fragen bezüglich drei separater GRAS-Bescheide bezüglich Stevial-Süßungsmittel gäbe.

Damit ein neuer Zusatzstoff für Lebensmittel und Getränke am US-amerikanischen Lebensmittelmarkt erlaubt ist, müssen die Inhaltsstoffe entweder von der FDA als geprüfter Lebensmittelzusatzstoff zugelassen sein oder den GRAS-Status haben. Die Qualität und Quantität von wissenschaftlichen Beweisen, die für eine Substanz notwendig sind, um den GRAS-Status zu erreichen entsprechen denen der FDA-Prüfung für Lebensmittelzusatzstoffe. Für den GRAS-Status wird als Voraussetzung ein allgemeines Fachwissen und eine Akzeptanz dieses Wissens durch Diplom-Wissenschaftler gefordert. Die Veröffentlichung in einem von Fachleuten geprüften wissenschaftlichen Journal ist der übliche Mechanismus, der verwendet wird, um zu belegen, dass die notwendigen wissenschaftlichen Informationen der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Jüngste Studien, einschließlich Studien am Menschen bezüglich Sicherheit, Stoffwechsel und Einnahme belegen die Sicherheit von Stevia-Süßungsmitteln als Zuckerersatzstoffe. Der JECFA hat eine fundierte wissenschaftliche Prüfung der existierenden wissenschaftlichen Daten über Steviol-Glykoside durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass sie sicher für die Verwendung bei Lebensmitteln und Getränken sind. Basierend auf der Fülle von veröffentlichten Untersuchungen, kamen unabhängige wissenschaftliche Experten in den USA und weltweit zu dem Ergebnis, dass Stevia-Süßungsmittel sicher für Menschen aller Alters- und Bevölkerungsgruppen sind und die zulässige Tagesdosis (ADI) auf 4 mg/kg Körpergewicht (ausgedrückt als Steviol) festgelegt wird. Ein Konsum über der Tagesdosis bedeutet keine Auswirkung, denn die zulässige Tagesdosis beinhaltet einen weiten Ermessensspielraum. Die geschätzte Einnahme von Steviol-Glykosiden, selbst von den Konsumenten, die hohe Dosen einnehmen, übersteigt nicht die zulässige Tagesdosis. Food and Chemical Toxicology veröffentlichte im Mai 2008 eine Sonderbeilage über das Thema Sicherheit von Stevia-Süßungsmitteln.

Weiterführende klinische Studien zeigen, dass Steviol-Glykoside die Reinheitskriterien erfüllen, die vom Gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) festgelegt wurden, und keine Auswirkung auf Blutdruck bzw. Blutzucker haben, was zeigt, dass Stevia-Süßungsmittel für den Konsum von Diabetikern geeignet sind. Mit 0 Kalorien bietet Stevia Personen mit Diabetes eine größere Auswahl und Flexibilität bei der Berechnung der Gesamtkalorienzufuhr und Gewichtskontrolle.

Ein weiterer Vorteil von Stevia als Zuckerersatzstoff: Es sind keine Allergien gegen Stevia-Süßungsmittel bekannt.

Stoffwechsel

sugar substitute

Basierend auf in den vergangenen Jahren durchgeführten Studien kam der JECFA zu dem Ergebnis, dass Stevia-Süßungsmittel auf übliche Weise verstoffwechselt werden. Dies beginnt im Darm, wo Steviol-Glykoside in Steviol aufgespalten werden. Steviol wird mit dem Urin als Steviol-Glukuronid ausgeschieden. Die verstoffwechselten Komponenten der Steviol-Glykoside verlassen grundsätzlich den Körper und sammeln sich nicht an.

 

 

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